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About the author
Lacrima
Genre: Mystery & Suspense
5,503 words so far  

About Lacrima

Location: Passau, Germany

Home Region:
Europe :: Germany & Austria

Age:20

Favorite novels: Pride and Prejudice, Tochter des Nils, Im Herzen der Sahara

Favorite writers: Mary Higgins Clark, Jane Austen, Federica de Cesco

Favorite music: Movie soundtracks

Non-noveling interests: dancing, drawing, singing, playing violine, sewing, swimming,...

Joined: November 1, 2005

This Year: Official Participant

NaNoWriMo History:
'05 '06 '07

NaNoWriMo posts: 4

NaNoWriMo buddies: 4

 

Excerpt:

Er hatte die Nachrichtenmeldung mit seinem Steckbrief gerade noch gesehen. Er saß in seinem Auto in einer dunklen Ecke am gegenüberliegenden Straßenrand. Ihn würde keiner erkennen, dessen war er sich sicher. Mit der schwarzen Perücke, die sein hellblondes Haar verbarg, und dem schwarzen Schnauzer sah er aus wie ein anderer Mensch. Dazu trug er ein kariertes Holzfellerhemd und ausgewaschene Jeans. Normalerweise verabscheute er diese Art von Kleidung, aber er wollte, dass seine Tarnung perfekt war. Er hatte sich sogar ein kleines Kissen vor den Bauch gesteckt, so dass er eher wie ein mittelalter Angestellter wirkte, der dem Biergenuss etwas zu häufig zusagte, nicht wie ein durchtrainierter Sträfling.
Er sah auf die Uhr. Genau 20.15 Uhr. Wenn sie den Film fertig sehen würden, wovon er ausging, dann hätte er noch etwa zwei Stunden Zeit. Vorausgesetzt eine von den beiden ging nach dem Film nach Hause. Der Boss hatte ihm ein Foto von Julia gezeigt. Er fand, dass sie in Wirklichkeit viel besser aussah, mit ihrem langen braunen Haaren und der zierlichen Figur. Nach den Beschreibungen des Bosses musste das Mädchen mit den dunkelrot gefärbten Haaren und dem rausgewachsenen Bob Melanie sein, ihre Freundin.
Es würde schwierig werden, in das Haus zu kommen, ohne dass man ihn hörte. Aber er hatte vorgesorgt Er würde mit einem Glasschneider ein Loch in das Fensterschneider und es so öffnen. Das hatte er schon geübt. Und wenn er aufpasste, dann würde fast nichts zu hören sein. Dann müsste er sich nur noch im Wandschrank im Flur des ersten Stockes verstecken und warten. Den Plan, den der Boss ihm gegeben hatte – zusammen mit all den anderen Sachen – hatte er auswendig gelernt. Eine Leichtigkeit für ihn, denn er hatte ein nahezu perfekt photographisches Gedächtnis.
Der Boss hatte alles vorbereitet, so dass er nur noch den Plan ausführen musste. Er hatte ihm gezeigt, wie er ausbrechen konnte, einen Wärter bestochen und ihn heute Morgen abgeholt und ihm somit bei seiner Flucht geholfen. Er war es auch, der ihm die Wohnung und neue Papiere besorgt hatte, zusammen mit der Verkleidung und etwas Geld für den Anfang. Und in ein paar Tagen müsste er sich nie wieder Gedanken um Geld und um seine Freiheit machen, dann würde er im Flieger nach Marokko sitzen und alle seine Probleme hinter sich lassen.
Aber jetzt hatte er noch Zeit. Und wenn das eine Mädchen über Nacht bleiben sollte, dann wäre sowieso alles umsonst, denn dann wäre das Risiko zu groß und er müsste es morgen oder in ein paar Tagen noch einmal versuchen. Er lehnte sich in seinem Sitz zurück und schaltete Musik ein. Später durfte nichts schief gehen. Das ihm alt vertraute Kribbeln schoss durch seinen Körper und erfüllte ihn mit einem erwartungsvollen Schauder. Ein letzte Mal ging er die Werkzeuge in seinem Rucksack durch, dann versuchte er, sich zu entspannen. Er zündete sich eine Zigarette an und summte leise zur Musik, die aus den Lautsprechern drang, während er vor sich hinschlummerte.

Lacrima's Writing Buddies

LittleBee Winner!
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Traumfresserchen
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LacrimaTear
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Nanacat
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