Genre: Erotic Fiction
About Pirouette
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Fakultätsübergreifende Studien
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„Ja, dann... Wollt ihr noch kurz reinkommen?“ Das war eine blöde Frage, die vier Partyhennen standen ja schon längst mitten im Flur und stanken nach Alkohol. Ja, das würde eine Freude. Eine von ihnen würde kotzen. Ganz sicher. Und Alexa würde einen Teufel tun, ihr dabei das zitternde, klamme Händchen zu halten.
Das Quartett stolperte tiefer in ihre Privatsphäre hinein. „Schön hast du es hier“, sagte Katharina Äuglein und klimperte verwirrt mit den Augen. Es gab eigentlich keinen Anlaß, verwirrt zu sein, aber möglicherweise hatte sie nicht mitbekommen, warum sie überhaupt hier waren. Das wäre typisch für sie.
„Ja, und wenn ihr so nett wäret, nicht so laut zu sprechen, meine Mitbewohner sind zu Hause“, zischte Alexa.
„Ach so, entschuldige“, rülpste Elli Spirelli. „Hups, Entschuldigung! Ist mir das gerade eben echt rausgerutscht? Hihihi!“ Sie kicherte. „Ich glaube, ich muß mit dem Wodka runterfahren. Fürs erste! Hahaha!“ Ungebrochen laut. Vielleicht sollte man ihr die Flasche durchaus wieder zwischen die Lippen schieben, damit sie die Klappe hielt.
Alexa hatte jetzt schon wieder keine Lust mehr. Hatte sie im Grunde auch gar nicht gehabt. Mental darauf eingestellt war sie vielleicht gewesen, aber Lust? Na, jetzt hatte sie jedenfalls überhaupt keinen Bock mehr. Aber die vier hicksenden Puten wieder wegschicken und sich umziehen, den Aufwand hätte man sich sparen können. Nein, das ging nun auch wieder nicht. Na super. Es half nichts. Sie war selbst schuld, jetzt mußte sie doch mit. „Ich ziehe mir die Jacke an und dann gehen wir los, oder... Ähm, oder brauchen wir sonst noch was?“ Fast hätte Alexa gesagt: Wollt ihr noch irgendwas? Das wäre ein fataler Ausspruch gewesen. Denn erstens hatte sie keinen Alkohol in der Wohnung (jedenfalls keinen, der ihr gehörte), und zweitens wollte sie denen nun wirklich nichts abgeben, egal wovon.
„Nein, neeein, nein, wir brauchen nichts, nur MUSIK!“ krakelte Elli.
Carsten, Alexas männlicher Mitbewohner, riß die Zimmertür auf und warf einen grimmigen Blick in den Flur. „Was ist denn das hier für ein Proletariatstreffen? Könnt ihr eure Schlachtrufe für die Demo nicht draußen üben?“
„Wir sind gleich weg, Carsten“, sagte Alexa, ging zu ihm herüber und murmelte seinem Ohr entgegen: „Tut mir leid. Das sind nicht meine Freunde.“
„Na dann schaff sie doch raus“, schnaufte Carsten. „Ich muß lernen.“
„Um die Uhrzeit?“
„Ja, manche Leute lernen um die Uhrzeit“, sagte Carsten ungehalten und zog ruppig die Zimmertür wieder zu.
Alexa seufzte. „Es wird Zeit“, sagte sie, nahm ihre billigste Jacke und drängt die Hupfdolen ins Treppenhaus hinaus. Wohnungstür zu, Ruhe im Puff.
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