Genre: Adventure
About MandarinenteLocation: Mindelheim / Germany Home Region: Age:35 Favorite novels: Denn Engel wohnen nebenan, Eine Kindheit in der Provence, Die Hüterin des Drachen, Die Asche meiner Mutter uvm. Favorite writers: Alle möglichen und unmöglichen Leute Favorite music: Irish und Celtic Folk, Charts oder auch gerne mal gar nichts Non-noveling interests: Fiedeln, Uilleann Pipe spielen (werde ich hoffentlich demnächst), reisen, lesen, wandern, stricken, NDS und PC-Spiele spielen |
Joined: Oktober 7, 2004 This Year: Official Participant NaNoWriMo History: NaNoWriMo posts: 262 NaNoWriMo buddies: 5
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Brief Author Bio: Nano-Lebenslauf: 2004: "Die Suche nach Tom" - Beziehungskiste, Liebeskomödie 2005: "Hühnersuppe" - Beziehungskiste 2006: "Bionic Werewold ll" - SciFi 2007: "Serpens Alatus" - Fantasy / histor. Fantasy 2008: "Vetur Sagan - ein Wintermärchen" - Fantasy Siehst Du Dich mit den Augen der anderen? Hast Du den Blick für Tugend Oder unterschätzt Du Dich selbst, wertest Dich ab und lässt Deine Fähigkeiten Oder überschätzt Du Dich selbst, blähst Dich auf und setzt herab, Die Antwort auf diese Frage kannst Du nicht kennen, (Autor unbekannt) |
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Synopsis: Die Peperoni im Heu / VeturSagan 2: Exil
One day Matilda the cow finds in her rack for fodder a red pepper. This odd vegetable fascinates Matilda . It seems to her being a greeting from a strange and totally alien world. Matilda absolutely wants to find out where this plant does come from and betakes without knowing it, a long and adventurous journey.
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Die Kuh Matilde findet im Heu ihrer Futterraufe eine Peperoni. Dieses seltsame Gemüse fasziniert Mathilde, es ist wie ein Gruß aus einer anderen, völlig fremden Welt.
Matilde will unbedingt herausfinden, woher dieses Gewächs kommt und begibt sich damit, ohne es zu ahnen, auf eine lange, abenteuerliche Reise.
Excerpt: Die Peperoni im Heu / VeturSagan 2: Exil
...
„Na, du haust aber rein!“ beschwerte sich Sammy, „Und was soll ich jetzt fressen?“
„Mim dock as Oi,“ antwortete Matilde undeutlich und mit vollen Backen kauend.
„Bitte was soll ich tun?“ fragte Sammy verständnislos.
Matilde kaute zuende und schluckte, dann wiederholte sie:
„Nimm doch etwas Heu.“
„Pfui Spinne!“ schimpfte Sammy, „ich bin doch keine Kuh!“
„Na besten Dank!“ schnaubte Matilde beleidigt, „Da kannst du auch nur froh sein!“
„Warum das denn?“ fragte Sammy erstaunt und blickte verwundert in Matildes ernstes Gesicht.
„Na weil es langweilig ist! Absolut öde und nichtssagend,“ stieß Matilde hervor und scharrte zur Bekräftigung mit ihrem Vorderhuf im Stroh.
„Du hast Probleme,“ stöhnte Sammy kopfschüttelnd.
„Ja, habe ich! Es ist ein Problem für mich! Ich will keine ehrwürdige Milchkuh sein, ich will mich nicht immer wieder darüber auslassen, wieviele Liter Milch ich heute wieder gegeben habe oder wieviel Gras ich verdrückt habe, ich hasse Kuhfladenbingo und die langweiligen Gespräche auf der Weide! Wenn es denn Gespräche sind, meist wird ja nur gefurzt und gerülpst!“
explodierte Matilde. Aus ihr brach mit einem Mal alles heraus, was sie schon den ganzen Tag, ja, wenn sie ehrlich war, schon das ganze Frühjahr über beschäftigte.
„Warst du zu lange in der Sonne?“ erkundigte sich Sammy, „du bist heute so hitzig!“ er lachte laut heraus und konnte sich gar nicht mehr beruhigen.
„Sonne – hitzig, verstehst du?“ kicherte er und wälzte sich auf dem Heu herum und hielt sich den Bauch vor lachen.
Das war so ansteckend, dass Matilde auch lächeln musste, ob sie wollte oder nicht.
„Jetzt ist es aber gut, du kriegst noch Bauchschmerzen,“ wante sie den Mäuserich und weil der immer noch nicht Ruhe geben wollte, nahm sie ein Maulvoll Heu und ließ es über Sammy fallen. Prustend wühlte er sich wieder frei.
Erschöpft plumste er zurück in seine Ecke.
„Du liebe Güte! Das war was!“ seufzte er atemlos, dann zwinkerte er Matilde zu, „Na, Gewitterstrimmung verzogen?“
„Vorerst ja,“ gab sie zurück. Dabei fiel ihr Blick auf das Heu und sie stutzte. Da schimmerte etwas Rotes durch. Waren da noch mehr Rüben?
Aber die waren doch nicht so leuchtend rot?
Vorsichtig schob sie mit der Nase das Heu beiseite und legte drei sonderbare, gekrümmte Wurzeln frei. Sie waren knallrot mit einem grünen Stiel. Und sie rochen – Matilde senkte die Nase darüber und sog genüsslich den Duft ein – ja, sie rochen fremd. Fremd und wild und abenteulerlich.
„Was ist das, Sammy?“ fragte Matilde schließlich. Sammy hatte sich sein vom Heu zerzaustes Fell geputzt und dabei gar nicht mitbekommen, dass Matilde etwas gefunden hatte.
„Wie? Was?“ er kam herbei und begutachtete seinerseits Matildes Fund. Er hob eine Wurzel auf, drehte sie in den Pfoten herum und schnupperte misstrauisch.
„Komisch. So etwas habe ich ja noch nie gesehen.“ meinte er schließlich.
„Nicht? Aber du kennst dich doch sonst so gut aus mit Futter.“ staunte Matilde.
„Wer sagt denn, dass das Futter ist? Es könnte ja auch etwas Giftiges sein,“ widersprach der Mäuserich und roch wieder prüfend an der roten Wurzel.
„Ach was, Gift! Als ob der Bauer mir Gift unters Futter mischen würde!“ Lachte Matilde ihn aus.
„Wer weiß, es könnte aus Zufall unters Futter geraten sein.“ Sammy leckte vorsichtig daran.
„Hm, schmeckt seltsam, aber nicht unangenehm. Mal sehen, wagen wir einen Test!“ rief er dann, straffte sich und biss mit einem Mal herzhaft in die Spitze des seltsamen Dinges.
„SAMMY!“ rief Matilde entsetzt.
Der Mäuserich hatte ein Stück abgebissen und kaute nun entschlossen darauf herum.
„Keine Sorge. Wir Mäuse sind robust. Wir vertragen einiges. Meine Tante Feodora hat einmal sogar Schmierseife ge-ge-geeeee.....“ Sammy kam nicht dazu, den Satz zu vollenden. Mit einem Mal brannte seine ganze Schnautze fürchterlich. Er spuckte das Wurzelstückchen aus,wischte verzweifelt mit den Pfoten über seine Zunge und sprang schließlich laut aufheulend von der Futterraufe. Quietschend und Kreischend sauste er kurz darauf den Mittelgang entlang bis zum aufgerollten Wasserschlauch an der Wand. Der tropfte immer und Sammy ließ sich dankbar Wasserperle auf Wasserperle in die brennende Schnauze laufen.
Die Kühe waren durch sein Geschrei aufgeschreckt worden und hatten ihm verständnislos nachgeschaut. Jetzt begann ein allgemeines Geraune und Getuschel im Stall.
„Die Maus war immer schon verrückt!“
„Jetzt ist er übergeschnappt.“
„Kein Wunder ist Matilde so seltsam, bei dem Umgang...“
„Empörend!“
„Ruhestörung!“
„Wo sind die Katzen?“
Matilde jedoch sorgte sich um Sammy, der immer noch sorglos mitten auf dem Boden an der ofenen Stalltür hockte und seine verbrannte Schnauze kühlte.
„Sammy! Pass auf! Der Kater kommt!“ rief sie entsetzt, als ein riesiger rot-weißer Tigerkater in der Tür auftauchte und soforet zum Sprung ansetzt, als er Sammy vor sich sitzen sah. ER hatte schon sein Hinterteil sprungbereit in die Höhe gestreckt und alle Muskeln angespannt, als Sammy von Matilde aufgeschreckt wurde, den Kater erblickte und sogleich davon stürzte, so schnell er konnte.
Dieses Mal lief er den Gang in der entgegengesetzten Richtung entlang. Wieder vorbei an den Köpfen der Kühe, die ihm mehr mürrisch als neugierig nachsahen.
Der Kater war ihm verflixt nah auf den Fersen und holte weiter auf.
Sammy schlug verzweifelt einen Haken nach dem anderen, doch der Kater ließ sich nicht verwirren und bleckte schon erwartungsvoll die Zähnme.
„Bleib stehen, Frischfleisch!“ zischte er gierig.
Doch Sammy dachte gar nicht daran und flitzte weiter um sein Leben.
„Sammy, hierher, schnell!“ rief Matilde ihm zu.
Flink sprang der Mäuserich zurück auf Matildes Futerraufe und hinein in ihre Box. Dort wühlte er sich tief in das Stroh am Boden und blieb im hinteren Teil der Box mäuschenstill hocken.
Matilde hingegen stellte sich wütend dem Kater entgegen, der gerade über das Gitter sprang. Elegant kam er angeflogen. Matilde senkte ihren Kopf und gab ihm einen Stoß mit den Hörnern, dass er hoch in die Luft gewirbelt wurde und mit einem verwirrten Maunzer auf der anderen Seite der Stallgasse in Bertas Box geschleudert wurde.
Berta muhte erschrocken und trat nach der organgenen Fellkugel. Fauchend rollte der Kater über das Stroh, bis er endlich zwischen den Gitterstäben hindurch entwischen konnte. Ziemlich zerzaust und voller Stroh torkelte er dem Ausgang entgegen.
„Verflixte Rindviecher!“ schimpfte er dabei und knurrte wütend.
...
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