Genre: Fantasy
About Sheba
Location: Germany
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Europe :: Germany & Austria
Age:22
Favorite writers: Wolfgang Hohlbein, Stephanie Laurens
Favorite music: 2007: Sisters of Mercy, Modern Talking, Aha, Nightwish
Non-noveling interests: Anime, drawing, RPGs (especially Suikoden)
Joined date: October 15, 2006
Years done NaNoWriMo:
'06
Years won NaNoWriMo:
'06
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Splitter der Hoffnung (Working title)
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Nachdem Vaish am gestrigen Abend noch mit ihr gesprochen und ihr heute morgen die Bestätigung gebracht hatte, dass sie und Shiro heute nicht von der Scheibe getrennt sein würden, hatte sie sich nicht nur die Nacht sondern auch den Morgen den Kopf darüber zerbrochen, was sie am besten machen und sagen sollte. Plötzlich schien es so viele Möglichkeiten zu geben. Doch jetzt, wo sie ihm endlich gegenüber stand, war ihr Kopf wie leer und sie wollte nur eines: Endlich wissen, wie es war, bei ihm zu sein.
Sie merkte noch nicht einmal, wie sie einen kleinen Schrei ausstieß und zu ihm rannte, um sich ihm in die Arme zu werfen. Für eine schreckliche Sekunde fühlte sie, wie er sich versteifte und sie befürchtete schon, ihm zu nahe getreten zu sein, doch dann begriff sie, dass sie ihn lediglich überrumpelt hatte. Unendlich glücklich spürte sie, wie er seine Arme um sie legte und an sich zog. Sie seufzte zufrieden. Es war wundervoll, an seiner Brust zu lehnen und seinen Herzschlag zu hören, so nah, so warm. Den Moment auskostend schloss sie die Augen und spürte, wie er seinen Kopf sanft auf ihren legte und sein langes Haar ihre Wange kitzelte. Er war wirklich sehr viel größer als sie – sie würde sich auf die Zehenspitzen stellen müssen, um ihm bis zum Kinn zu reichen – aber sie empfand es eher als angenehm. Sie hatte sich noch nie so beschützt und behütet gefühlt.
Wahrscheinlich hätte sie noch ewig so ausharren können, doch die Neugier brachte sie dazu, schließlich den Kopf zu heben. Er bemerkte es und richtete sich ebenfalls wieder so weit auf, dass er sie anschauen konnte. Ihre Blicke trafen sich und sie las so viel Liebe in seinen Augen, dass ihr der Atem stockte. Dann legte er eine Hand auf ihre Wange und streichelte sie sanft. Es fühlte sich wunderbar an und sie schmiegte sich an seine Hand. Sie war noch nie von einem Menschen so behandelt worden, war auch noch nie einem Menschen so nahe zu kommen und die Nähe und Wärme überwältigten sie fast. Ihr wurde vor Glück fast schwindelig, doch auch Shiro schien es zu spüren, denn sie fühlte, wie er die andere Hand um ihre Hüfte legte, um sie zu halten.
Bob hatte es sich neben der Tür auf einem kleinen Hocker bequem gemacht und beobachtete das Schauspiel vor ihm mit Verlegenheit. Er kam sich schrecklich falsch am Platz vor, als er zusehen musste, wie die beiden miteinander flirteten und turtelten. Erst, als Shiro die Königin sanft zum Sofa schob, damit sie sich setzen konnten, atmete er etwas auf und rückte noch etwas weiter in den Schatten der Wand, um die beiden so wenig wie möglich zu stören. Er hörte, wie die beiden leise miteinander flüsterten, konnte aber keine Einzelheiten verstehen und war darüber auch ziemlich froh, denn die Königin errötete und kicherte, während sie nebenbei noch enger an ihren Liebsten heranrutschte.
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