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About the author
Drachenmama
Novel: Alte Rechnungen werden beglichen
Genre: Adventure
6,831 words so far  

About Drachenmama

Location: Oldenburg, Niedersachsen

Home Region:
Europe :: Germany & Austria

Age:44

Website: http://www.schriftscrolle.de/

Favorite novels: alphabetische Auswahl: A Heroine of the World (Lee); Anabasis (Xenophon); Kesrith, Shon'jir, Kutath (Cherryh); Pyramids (Pratchett);

Favorite writers: alphabetische Auswahl: C.J. Cherryh; E.T.A. Hoffmann; Tanith Lee; Timur Matthis; Lois McMaster Bujold; Michael Moorcock; Terry Pratchett; Arno Schmidt; Xenophon;

Favorite music: grrr - keine Musikspielmöglichkeit in Rechnernähe, hab keine Soundkarte; Romantik, Programmmusik, russische Komponisten der 1900-Jahrhundertwende, Jazz/Swing wären meine Favoriten

Non-noveling interests: alte/seltene Obstsorten; Buchbinderei; Kinderzucht (zwangsläufig); Kräuter; WoW TCG;

Joined: October 26, 2008

This Year: Official Participant

NaNoWriMo History:
'08

NaNoWriMo posts: 9

NaNoWriMo buddies: 9

 

Brief Author Bio:

geboren, Schule, Uni (Alte Geschichte und Kunstgeschichte),
ein Mann, drei Söhne, ein Spielwarenladen,
schreibend und lesend seit gut 35 Jahren, aber erst die zweite Teilnahme bei NaNoWriMo, obwohl ich seit 1999 davon weiß...

Synopsis: Alte Rechnungen werden beglichen

*** durch real life zunächst auf Eis, vielleicht krieg ich noch vor Monatsende die Kurve um weiterzuschreiben, aber vielleicht auch nicht ***

Was es mit der Schuld und den Schulden Bernardo Porsettis auf sich hat, entschlüsselt Beith diesmal im Alleingang. Sein Bruder Aleph hat ganz andere Probleme, während Beith sich mit Piraten herumschlagen muß.

Dies ist wieder mal als Weihnachtsgeschenk für meine Jungs gedacht. Ich bediene mich des beim letzten NaNo geborenen Personals.

Excerpt: Alte Rechnungen werden beglichen

Als Aleph die Ländereien der Baldini hinter sich gelassen und endlich die Auffahrt zum Castello der Porsetti erreicht hatte, sah er voller Erstaunen zwei große, schwarze Pferde vor dem offenen Eingangstor stehen, die ein Numider hielt. Der schwarze Mann trug zwar eine ganz gewöhnliche, römische Legionärsuniform, aber um die Handgelenke hatte er sich breite Bänder aus gelb-schwarz getupftem Fell gebunden, die zusammen mit dem auffällig breiten, gebogenen Schwert, das er im Gürtel trug, einen sehr barbarischen Eindruck machte. Solche Leute sah man in der Nähe des Internats für Zeichenkunde ansonsten nicht.
Alephs recht unverhohlene Musterung beantwortete der Numider mit einem stechenden Blick aus seinen blutunterlaufenen Augen, und dann knurrte er ihn sogar mit gefletschten Zähnen an, als wäre er ein Wachhund.
Aleph eilte mit plötzlich klopfendem Herzen an ihm vorbei durch Vorhalle und Atrium, die Freitreppe hinauf zum Studienzimmer seines Vaters, um die Antwort des Familienoberhauptes der Baldini zu überbringen. Obwohl er schnell außer Atem war, fiel ihm in dem Moment, als er nicht mehr das offene Eingangstor in seinem Rücken wußte, eine große Last von den Schultern. Wer wußte schon, was so ein ungebildeter, schwarzer Barbar aus einer Laune heraus anrichten mochte, wenn er nicht einem ebenbürtigen Gegner gegenüber stand. Hastig klopfte er schließlich an der Tür zu Meister Magiste Porsettis Studiolo, aber da er seinen Vater dort vorzufinden erwartete, oder vielleicht weil ihm noch immer der Schrecken von der Begegnung mit dem Schwarzen Mann in den Knochen steckte, öffnete er die Tür, ohne eine Antwort abzuwarten. Und er sah sich einem zweiten Schwarzen Mann gegenüber.
"Mach die Tür zu, Aleph", erklang die befehlsgewohnte Stimme des Schulmeisters, und Aleph gehorchte ganz automatisch, auch wenn sein Blick weiterhin gebannt war, von dem schwarzhäutigen Mann mit dem imposanten Helm und der blinkenden Rüstung eines römischen Zenturios, der mitten im Raum breitbeinig vor dem Stehpult des Schulmeisters stand. Nun fragte der Barbar in akzentfreiem Latein aber auffällig tiefer Stimme, deren Klang in Alephs Brustkorb widerzuhallen schien: "Was sucht der Junge hier?"
"Das ist mein Erstgeborener", erklärte Magiste Porsetti, anscheinend völlig unbeeindruckt von der Stimmgewalt des Zenturios und dem Stock, den dieser rhythmisch gegen seinen Oberschenkel schlug. "Er kann Geheimnisse bewahren und wird über alles, was er hört und sieht schweigen. Nicht wahr, Aleph?"

Drachenmama's Writing Buddies

Doro
0 / 50,000
Timur
25,304 / 50,000
Forticus
0 / 50,000
Sternschnuppe
13,163 / 50,000
FeuerWoelfin12
5,732 / 50,000
Jinde
38,150 / 50,000
Lari
0 / 50,000
Klesst
11,703 / 50,000
Gowan
0 / 50,000


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