Wem es noch an Motivation fehlen sollte, den NaNo zu schaffen ...
Ausschreibung Heyne-Verlag
http://www.heyne-magische-bestseller.de//schreibwettbewerb.html
Zitat:
Wir lieben Phantasie – Sie auch?
Dann machen Sie mit und schreiben Sie einen magischen Bestseller! Der beste Roman wird mit 10.000,– Euro dotiert und erscheint im Heyne Verlag.
Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf …
Schon immer lassen sich Menschen von phantastischen Geschichten verzaubern. Geschichten wie die von J. R. R. Tolkien, Joanne K. Rowling, Bernhard Hennen, Stephenie Meyer oder Sergej Lukianenko. Bücher, in denen Millionen von Leserinnen und Lesern in fremde Welten abtauchen.
Fantasy, Mystery und Science Fiction – Romane aus diesen Genres stehen für originelle, visionäre Wege jenseits der bekannten Realität. Und sie stehen für Heyne Magische Bestseller – seit über vierzig Jahren.
Jetzt suchen wir Deutschlands neuen magischen Bestseller! Denken auch Sie, dass es Vampire in Bayern, Elfen in Sachsen oder gestrandete Raumschiffe in Berlin gibt? Dass es noch viele fremde Welten zu entdecken gilt und große Gefahren zu bestehen sind?
Schicken Sie uns Ihren phantastischen Roman!
Eine hochkarätige Jury, darunter Bestsellerautor Bernhard Hennen, wird die eingesandten Texte prüfen. Die fünf Finalisten stellen auf der Leipziger Buchmesse (12. bis 15. März 2009) ihre Geschichten persönlich vor, und der beste Roman wird gekürt.
1. Preis: Der Gewinner erhält einen Verlagsvertrag mit einem garantierten Vorschuss von 10.000,– Euro und wird im Heyne Verlag veröffentlicht.
2. Preis: Ein Wochenende für vier Personen im Phantasialand inklusive Eintritt für zwei Tage und einer Übernachtung im 3-Sterne-plus Hotel Matamba.
3. bis 5. Preis: Wertvolle Sachpreise
So machen Sie mit:
Schicken Sie die ersten 100 Seiten Ihres Romans und ein Exposé ausreichend frankiert an:
Heyne Verlag
»Schreiben Sie einen magischen Bestseller!«
Bayerstr. 71-73
80335 München
Einsendeschluss ist der 10. Februar 2009!
Ob Fantasy, Mystery oder Science Fiction – Ihr Roman sollte in der Endfassung zwischen 300 und 500 Manuskriptseiten (je 30 Zeilen à 60 Anschläge – oder mit dieser Word-Vorlage (.rtf-Datei) umfassen und darf noch nicht veröffentlicht sein. Es kann ein Einzelroman oder auch der Auftakt einer Serie sein.
Wichtig: Auf dem Text und dem Exposé darf nur der Titel Ihres Romans, nicht aber der Autorenname stehen. Legen Sie Ihre Vita mit Namen, Anschrift, Emailadresse und Telefonnummer bei, auf der der Titel Ihres Romans nochmals vermerkt ist, gegebenenfalls auch eine Liste bereits veröffentlichter Texte.
__._,_.___
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ML Europe : Italy




40,025 / 50,000
Oct 11, 2008 - 04 32
Yo, da wollte ich auch mein NaNoWriMo-Projekt hinschickenm wenn es überarbeitet ist :)
23,038 / 50,000
Oct 11, 2008 - 11 14
Ja, da schaun 'mer doch mal, meine Protagonistin und ich...
----------Love me, because love doesn't exist, and I have tried everything that does.
~ Jonathan Safran Foer, Everything is Illuminated
8,523 / 50,000
Oct 11, 2008 - 11 54
Stellt sich mir nur die Frage, ob Phantastik bei denen Elfen&Co enthalten muss ... Das einzig Fantastische an meiner Geschichte ist ein Spiel, das die Hauptfiguren in die Vergangenheit schickt, um Aufgaben zu erfüllen. Ich denke mal nicht, dass das für den WB ausreicht. x3 Und ob 50k Worte auch reichen, mag ich bezweifeln. (Hab' iwo mal gelesen, dass rund 100k 400 Normseiten sind.)
----------http://50kwords.wordpress.com - mein NaNo-Blog
Barbossa: The world used to be a bigger place.
Jack Sparrow: The world's still the same. There's just ... less in it.
2007 - Mary&Sue in Wonderland (1.734 words - failed)
50,863 / 50,000
Oct 11, 2008 - 22 02
Muss keine Elfen; steht doch drin.
Sie wollen Phantastik, nicht bloß Fantasy. Da ist alles möglich.
50.000 wörter reichen sicher nicht, denn die wollen mindestens 300 Seiten.
Aber du kannst ja auch mehr wie 50.000 schreiben im November - letztes Jahr gab es ein paar, die hatten sogar 200.000 geschafft.
Oder hinterher weiterschreiben - obwohl, dann wird es eng mit dem Überarbeiten.
Annemarie
----------ML Europe : Italy
25,539 / 50,000
Oct 12, 2008 - 03 33
Wie schön, dass ich mich dieses Jahr auch für Fantasy entschieden habe. Mal schauen, ob meine Idee tatsächlich soviel Stoff hergibt, aber das sollte zu schaffen sein.
Und hey: Die wollen die ersten 100 Seiten und ein Exposé, nirgendwo steht, dass der Roman schon komplett fertig sein muss im Feruar. Bis die sich entschieden haben, schreibt man dann halt einfach den Rest. ;o)
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live, dance & chaos
0 / 50,000
Oct 12, 2008 - 05 00
Man braucht mindestens 300 Normseiten für die Ausschreibung, das entspricht ca. 75.000 Wörter. Wenn man das in einem Monat schaffen will sind das 2500 Wörter Pro Tag, also ca. 10 Normseiten. Das ist nicht wenig aber schaffbar. Was das überarbeiten betrifft, so schickt man ja erstmal die 100 ersten Seiten ein, kann sich also auch erstmal auf diese konzentrieren. Bis (wenn überhaupt) das ganze Manuskript verlangt wird vergeht sicher auch wieder etwas Zeit, so dass man etwas mehr Zeit zum Überarbeiten haben dürfte als nur bis Februar.
Ich wollte ursprünglich ein Projekt bei Nanowrimo zwischenschieben, dass zur Ausschreibung passt, überlege aber mein Lieblingsprojekt (das auch passt) vorzuziehen und das fertig zu schreiben in der Zeit. Andererseits habe ich die Sorge, mir eben dieses durch den engen Nanowrimozeitplan (ich müsste vorher noch viel Plotkram erledigen da erst das Grundgerüst mit einigen halb ausgearbeiteten Szenen steht) zu versauen. Bin noch unschlüssig.
----------Informationen über meine Tätigkeit als Autor und Illustrator:
http://www.LarsMariaMaly.de
23,038 / 50,000
Oct 12, 2008 - 05 39
Darf ich mir von dem Optimismus was abschneiden?
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0 / 50,000
Oct 12, 2008 - 06 42
Optimismus?
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23,038 / 50,000
Oct 12, 2008 - 11 22
Von der chaosqueen :)
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8,523 / 50,000
Oct 12, 2008 - 11 25
@Calavino
Ah, gut. Wobei ich weiterhin zweifel, da Phantastik in der letzten Zeit nur noch Fantasy war; zumindest dem nach zu urteilen, was ich im Buchladen so finde ...Wollen wir das Beste hoffen. :)
Hm, 75k ... Ich werde erstmal bei den 50k bleiben bzw. so viel schreiben wie die Geschichte verlangt und hergibt. Endet ja erst im Januar bleibt noch genug Zeit für die weiteren 25k und die Kontrolle der ersten 100 Seiten. *g* Darf man nur hoffen, dass man die 100 Seiten danach nicht nochmal umschreiben will. x___X Nja, wird schon bzw. muss werden. So einen WB wird's so schnell nicht wieder geben. .___.
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2007 - Mary&Sue in Wonderland (1.734 words - failed)
73,139 / 50,000
Oct 12, 2008 - 11 44
Ah, gut. Wobei ich weiterhin zweifel, da Phantastik in der letzten Zeit nur noch Fantasy war; zumindest dem nach zu urteilen, was ich im Buchladen so finde ....
Na, vielleicht ist das ja der Grund? Sie suchen was Neues ;-)
----------Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.
- Albert Einstein-
25,539 / 50,000
Oct 12, 2008 - 12 14
Nur zu, der war eh für alle gedacht! :o)
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live, dance & chaos
0 / 50,000
Oct 12, 2008 - 21 10
Ooooh, das klingt toll *_*
Und ich stimme zu, so schnell wirds sowas wohl nciht wieder geben o.o
Wie passend, daß mein NaNo-Text ein Mix aus Fantasy und Sci-Fi werden soll.
Dann hoffe ich mal, daß es klappt mit meinen 50K beim ersten Mal >_<
8,367 / 50,000
Oct 13, 2008 - 03 45
Danke, Ihr seid doof! ;)
Dank Euch hab ich meinen (Übergangs-)Plot aus dem Fenster geworfen, weil zu unfantastisch, und versuche mir nun verzweifelt etwas aus den Fingern zu saugen, was meinen Ansprüchen von "fantastisch" genügt. Schwieriges Unterfangen...
Ich habe zwar keine Ahnung, wie ich das schaffen will... aber darüber mach ich mir vorerst mal keine Gedanken.
Mitmachen ist alles!
50,151 / 50,000
Oct 13, 2008 - 03 49
Ich hoffe doch mal, dass es sowas alle paar Jahre wieder geben wird. Vielleicht bin ich ja so wahnsinnig und schicke wirklich mein halbfertiges zeug hin, aber das würde wahrscheinlich nur frustrieren. Auch wenn es mit diesem Zeitplan, den ihr schon durchgedacht habt, zu schaffen sein müsste. Oh Disziplin, wo bist du bei meiner Erziehung geblieben ;_;
Aber kann es sein, dass das angeforderte Format ein anderes ist, als jenes womit Word beginnt? Also, meistens benutzt mal doch 12pt in Times New Roman, mit einem Seitenrand von 2-3 cm und eventuell Kopfu nd Fußzeile. Ist eine Manuskriptseite mit 30 Zeilen á 60 Anschläge(What sind Anschläge o.o?) nicht etwas weniger Text? Mal ausprobieren.
----------Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.
50,209 / 50,000
Oct 13, 2008 - 03 55
@ Koboldkind: Die Normseite fand ich auch schon immer schwierig hinzukriegen. Aber auf der Wettbewerbsseite wird dafür ein Download angeboten, da kann man den Text ja auch nachher reinkopieren, denke ich.
Anschläge = Zeichen
23,038 / 50,000
Oct 13, 2008 - 04 06
*abschneid*
Es wird wieder klappen, es wird wieder klappen, es wird wieder klappen...*Mantra*
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~ Jonathan Safran Foer, Everything is Illuminated
73,139 / 50,000
Oct 13, 2008 - 04 53
Zum Thema fantastisch hätte ich hier einen ungefährlichen, sogar pädagogisch wertvoll getesteten Einstieg für dich :-)
Lausche und lasse dich inspirieren:
http://www.wdrmaus.de//elefantenseite/index.php5
Sieh es blau und mit einer Tüte Bonbons, dann wird das schon ;-)
@Rainer:
----------Sogar Bux kommt darauf vor, wenn auch rosa, nicht grün
Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.
- Albert Einstein-
112,894 / 50,000
Oct 13, 2008 - 07 15
Okay Kinder, habt ihr Spaß genug gehabt in diesem thread? Dann wollen wir doch mal ein wenig realistischer werden.
Verlage sind Wirtschaftsunternehmen, die wollen Gewinn machen, die interessieren sich nicht primär für Literatur, die interessieren sich für Absatzzahlen. Mögen die Lektoren früher das letzte Wort gehabt haben, so gehört diese Zeit längst der Vergangenheit an. Heute sind es die Controller und Buchhalter, die die Plandaten der einzelnen Ressorts vorgeben. Und da wird nicht irgend etwas eingekauft, was nicht ins Programm passt – selbst wenn es genial geschrieben wäre – da wird nach dem gesucht, was in den letzten Jahren Umsatz gebracht hat.
So eine Ausschreibung gehört in den Bereich der PR und hat wenig mit der Gestaltung des Verlagsprogramms zu tun. Selbst wenn man einem Pseudoautoren einen Vertrag gibt bedeutet dies noch lange nicht, daß sein Roman auch erscheint rspkt. daß „sein“ Roman erscheint. Die Lektoren werden daraus im Zweifelsfall schon einen verlagsadäquaten Roman zu machen verstehen, nicht alle landen, wie es Harry Rowohlt einmal in einem Interview erzählte über eine Lektorin mit der er eine Auseinandersetzung hatte, wieder als Marktfrau auf dem Hamburger Isemarkt. Ich kenne sogar ein, zwei die wirklich Ahnung von Literatur haben. Aber auch die nähmen, wie auch ein dänischer Agent mit dem ich befreundet bin, niemals einen NaNo-Roman vom netten alten Rainer, und ich kann es ihnen auch nicht verdenken.
Vergesst also den Quatsch, den euch einige hier erzählen, versucht im nächsten Monat eueren Spaß dabei zu haben einen eigenen Roman geschrieben zu haben, quält damit die Lieben, die euch zu recht bewundern werden, denn es ist ein phantastische Leistung eine Geschichte von 50.000 Worten zu schreiben, und verschont den Rest der Menschheit, die hat doch wahrlich genug Sorgen mit den Beschäftigungen der Politiker fertig zu werden, die auch besser NaNo-Politik betreiben sollten als echte.
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Die Realität eines Objekts ist die Subjektivität seines Da-Seins im SEIN .
8,523 / 50,000
Oct 13, 2008 - 08 02
Oller Stinkstiefel. ;)
Klar, Wirtschaft. Aber versuchen kann man es trotzdem und wenn man den ersten Platz wider Erwarten doch bekommt, kann man immer noch überlegen, wie viel einem die 10k Euro wert sind. Von vornherein aber aufgeben, das machen nur Verlierer. Insofern: Zähne zusammen beißen und ab die Post. :)
----------http://50kwords.wordpress.com - mein NaNo-Blog
Barbossa: The world used to be a bigger place.
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2007 - Mary&Sue in Wonderland (1.734 words - failed)
8,367 / 50,000
Oct 13, 2008 - 09 04
Ich gebe Rainer durchaus recht, das stimmt.
Aber(!), ich finde es doch trotzdem einen guten Ansporn, NaNoWriMo zu schaffen, zusätzlich zu den tausend anderen Gründen. Und, es ist darüber hinaus ein Grund, die 50.000 Wörter, die mehr oder minder sinnvoll während des Novembers entstanden sind, weiterzuführen, zu komplettieren, zu überarbeiten, bis ein vollständiger, "guter" Roman dabei herauskommt. Und wenn man schon so weit ist, kann man es doch auch scherzeshalber einreichen.
Dass man >>dort<< eh nicht gewinnt, sollte einem von vornherein klar sein (zumindest ist es mir, jedem die eigene Ansicht!), aber erst gar nicht anzufangen deswegen? Hey, es bietet doch ein paar nette Nebeneffekte, wie den des Lernens. Und somit gewinnt man wiederum immer.
So, und nun lass uns unsere Träume, Naivität, etc.
25,539 / 50,000
Oct 13, 2008 - 10 47
Aber ja aber ja aber ja! *mitmantriere* ;o)
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live, dance & chaos
25,539 / 50,000
Oct 13, 2008 - 10 59
Natürlich hast Du Recht mit dieser Sicht der Dinge, Rainer, das bestreite ich nicht. Und ich rechne mir keine echten Chancen aus. Spätestens, wenn die derzeitigen aufstrebenden Sterne am Himmel der Fantastik, mit denen ich teilweise persönlich bekannt bin, hier etwas einreichen, kann ich einpacken.
Aber: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und ich arbeite noch immer am besten, wenn ich ein Ziel vor Augen habe. 50k sind ein Ziel, aber das hab ich zweimal erreicht und völlig unlesbare Texte produziert. Nie überarbeitet, weil ein weiteres Ziel fehlte. Also denke ich mir in diesem Jahr: Ich schreib 50k Fantasy, Fantastik oder was auch immer in dieser Richtung. Und dann schaue ich, was sich bis Februar draus machen lässt. Wenn es bis dahin halbwegs lesbar ist, reiche ich es ein, um für mein Ego etwas zu tun, selbst, wenn ich mir mit größter Wahrscheinlichkeit eine blutige Nase hole. Aber wenn ich nie auch nur eine Kurzgeschichte von mir eingereicht hätte, weil ich von vornherein geglaubt hätte, dass es eh nichts bringt, dann hätte ich weder Veröffentlichungen noch Honorar als Lohn erhalten. ;o)
Daher: Wer auch immer sich durch diese Ausschreibung angespornt fühlt, soll daraufhin arbeiten. Irgendwer wird am Ende 10.000 euro gewinnen. Vielleicht kein NaNo-Schreiber, aber es sollen schon NaNo-Romane veröffentlicht worden sein (nach der entsprechenden Überarbeitung), also ist es zumindest einen Versuch wert.
Tja, und dass man heutzutage schreiben muss, was der Mainstream will, das ist vermutlich jedem klar, der das Schreiben halbwegs ernst nimmt. Deshalb habe ich noch immer einen doofen Job, der mir die Zeit zum Schreiben nimmt, anstatt dass ich sechs bis zehn Stunden am Tag an meinem Schreibtisch sitze und tolle Geschichten zu Papier bringe. Blöd, aber ist so und wird sich auch nur durch ein Wunder ändern. Immerhin gibt es solche Wunderkinder: J.K. Rowling, Cornelia Funke und ein, zwei weitere in der Gegenwart.
Zur Definition von Fantastik: Es muss nicht Fantasy sein. Fantastik ist alles, was etwas abseits der Realität liegt. Parallelwelten zählen genauso dazu wie alternative Verläufe der Geschichte, Besiedelung ferner Planeten, Cyberwelten und eben die guten alten Elfen, Trolle und Orks. Also: Haut in die Tasten, auch wenn Rainer grummelt. Der meint es nicht böse, der will nur spielen! ;o)
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live, dance & chaos
73,139 / 50,000
Oct 13, 2008 - 12 14
Ha!
Jetzt bin ich über etwas gestolpert, dazu muss ich jetzt mal was sagen.
Das betrifft nicht nur Ai, sondern alle mit dieser Einstellung:
Dass man >>dort<< eh nicht gewinnt, sollte einem von vornherein klar sein
Eben nicht!
Wenn man schon bei sowas mitmacht, dann muss man auch daran glauben. Du musst den Wunsch fokusieren, dein Innerstes darauf polen. Es muss für dich selbstverständlich sein, dass du das packst.
Ansonsten ist es wirklich vergeudete Liebesmüh', denn dann programmierst du dich in deinem Kopf auf das Ziel, das du dir gesteckt hast: nicht zu gewinnen.
Nimm nicht diesen fremdgesteuerten Kokolores hier, nimm was Greifbareres. Nano zum Beispiel.
Warum wird hier wohl soviel darüber geredet, dass man hier seine Muse findet, seinen inneren Schweinehund besiegt, über die eigenen Grenzen geht?
Weil man die 50k wirklich schaffen will. Mit jeder Faser seines Körpers.
Und wer schafft es nicht? Neben äußeren Umständen wie persönliche Probleme, Krankheit usw?
Die Leute, die ihr inneres Feuer nicht entfachen konnten, die Negativdenker. Die, die aus Angst vor einer Enttäuschung zum Selbstschutz pessimestisch sind:
"Ach ja, 17K sind nicht viel, aber es gibt viele, die haben noch viel weniger geschafft"
"Ich wusste von vorneherein, dass ich das nicht schaffen werde..."
"Ich hab' ja nur mal probiert..."
"Ich bin eh mehr der Kurzgeschichtenschreiber..."
uswsf.
Falsch!
Das liegt daran, dass ihr euch unbewusst das Ziel gesetzt habt, zu verlieren. Schon lange bevor der Startschuss überhaupt gefallen ist. Es gibt nichts wichtigeres für den Sieg, als die richtige Einstellung im Kopf.
Warum sonst schreibe ich wohl ab und an 100k und mehr in 30 Tagen? Bestimmt nicht, weil das so super leicht und einfach geht oder weil ich Gott weiß wie talentiert bin. Kuckuck! Ich bin (nur) eine Hausfrau mit 2 kleinen Kindern.
Ich recherchiere furchtbar ungern, wenn ich nicht muss. Ich hatte kaum je schriftlich fixierte Vorbereitungen getroffen. Nur ein bissel was im Kopf.
Herrjeh, ich schreibe sogar nur mit einem (!) Finger! Schon seit 4 Jahren! Gut, das geht verflixt schnell, aber trotzdem.
Aber ich schaffe Nanowrimo. Nicht, weil ich eben Superwoman bin, die Heldin, die Coole von der Schule - nein. Weil ich es WILL. Weil ich mir genau ausmale, wie das sein wird, eine weitere Urkunde an die Wand zu hängen und einen neuen Roman zu den übrigen ausgedruckten Exemplaren legen zu können: Nano5! Das wird klasse! Und den wird es geben. Weil ich davon überzeugt bin.
Dieser künstlich gezüchtete Pessimismus regt mich auf. Ehrlich wahr.
Sicher kann ich trotzdem noch verlieren. Irgendwelche blöden Zwischenfälle treffen jeden mal. Aber verloren habe ich erst, wenn es wirklich passiert ist. Um 00:01 Uhr am 1.Dezember 2008. Warum also schon vorher darüber nachdenken? Das wäre reine Energieverschwendung.
Genau wie das Einreichen eines, der eigenen Ansicht nach, mittelmäßigen Romans bei Heyne, weil man "nur mal gucken möchte" und weiß, dass man "richtigen" Autoren damit nie das Wasser reichen kann.
Wer da was hinschickt, sollte voll und ganz hinter seinem Roman stehen.
Sonst ist das Porto rausgeschmissenes Geld und könnte besser Nano gespendet werden.
So, das war mein Wort zum Sonntag zu der Debatte ;-) :-)
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- Albert Einstein-
0 / 50,000
Oct 13, 2008 - 13 18
So, das war mein Wort zum Sonntag zu der Debatte ;-) :-)
Ein tolles Wort zum Sonntag X3
Vielleicht solltest du Motivationskurse geben o.o
Ganz ehrlich, ich fühlte mich eben beim Lesen total gepusht ^_^
50,863 / 50,000
Oct 13, 2008 - 23 10
Anschläge = Zeichen
Nein. Die Leertaste zählt mit.
Die Normseite wird als Standardmanuskriptseite konzipiert; nämlich 30 zeilen a 60 Anschläge (was mit Times nicht funktioniert; das geht nur mit nicht-proportionaler Schrit, wo wie bei der alten Schreibmaschine alle Buchstaben gleich breit sind.) Das sind dann nach Adam rRiese 1800 Anschläge (Standardmanuskriptseite!)
Die *Normseite* hat aber faktisch dann im Durchschnitt gegen 1500 Anschläge bloß, denn man schreibt ja nicht alle Zeilen randvoll - jedenfalls dann nciht, wenn es Dialog udn Handlung gibt. ;-)
Annemarie
ML Europe : Italy
----------ML Europe : Italy
50,863 / 50,000
Oct 13, 2008 - 23 20
Dass man >>dort<< eh nicht gewinnt, sollte einem von vornherein klar sein
Aber das stimmt doch gar nicht!
Die deutschen Verlage versuchen mehr und mehr, die teuren Lizenzeinkäufe zu reduzieren.Die Verlagsbranche hat nämlich ein bisschen Krise - und in diesem Fall ist das mal gut für die deutschsprachigen AutorInnen.
Und natürlich werden auch immer wieder ganz neue AutorInnen veröffentlicht.
Dass Lektorat zuweilen halbe Buchentwicklung ist, finde ich nicht schlimm: Dadurch kann aus einer superspannenden Idee eine spannende UND handwerklich saubere Geschichte werden.
Aber vielleicht hab nur ich kein Problem damit, mit Vorgaben zu arbeiten, weil ich aus dem Journalismus komme?*grübel*
Annemarie
ML Europe : Italy
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73,139 / 50,000
Oct 14, 2008 - 01 21
Na GsD, ich dachte gestern schon, ich hätte den Bogen überspannt und bekomme demnächst div. Drohbriefe ;-)
----------Ein Rezept für Ente in Orangensauce gekocht z.B. :-D
Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.
- Albert Einstein-
52,040 / 50,000
Oct 14, 2008 - 01 31
Hi,
ich muß gerade ganz gewaltig grinsen. Immer mal angenommen, ich schick da tatsächlich die ersten 100 Normseiten meiner Geschichte von 2006 hin. Also die ersten 100 Seiten sind, bis auf den Prolog und eine Szene, gar nicht mal sooo schlecht. Richtig wirr, unverständlich und unlogisch wird es erst so circa ab Seite 130.
Und jetzt stell ich mir vor, ich gewinne tatsächlich, und dann kriegt irgendein armer Mensch bei Heyne das ganze "Werk" zu lesen. Der Ärmste fällt wahrscheinlich tot vom Stuhl!
Spaß beiseite, meine NaNo-Novels sind nicht zum Veröffentlichen gedacht. Es sind Schreibexperimente. Vieles kann man gut auch bei kurzen Geschichten ausprobieren, aber eben nicht alles. Aber wer setzt sich schon hin und schreibt eben mal so 50000 Wörter, nur um auszuprobieren ob man z.B. einen Roman auch in der 3. Person Mehrzahl schreiben kann?
viele Grüße
Catastrophe
73,139 / 50,000
Oct 14, 2008 - 07 30
Der Ärmste fällt wahrscheinlich tot vom Stuhl!
Catastrophe
Das hab ich mir gerade bildlich vorgestellt, so a`la Dagobert Duck, wenn er sieht, dass sein Glückstaler weg ist und einen seiner rasanten Abgänge macht :-))
Das wäre so ähnlich, wie wenn jemand meine Hühnersuppe (Nano 05) lesen würde ;-)
DER gruselige Nano-Schwachsinn überhaupt. Ich versuche immer wieder mal, da was zu retten, aber es ist eine einzige Katastrophe.
Nano 04, 06 und 07 würden gehen, aber 04 ist eine Liebesgeschichte, 06 mein privates Baby und 07...tja, das ist noch nicht fertig. Der Drache muss immer noch Hitler den Kopf abbeißen. So ein Pech aber auch ;-)
----------Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.
- Albert Einstein-