Müde, dachte sie, ich bin so müde. Einmal wieder richtig ausschlafen, dachte sie frierend, im warmen Bett bleiben, am besten den ganzen Tag nicht aufstehen, die Decke bis zur Nase und ein gutes Buch.
Tja, sowas kommt bei mir raus, wenn ich 1 1/2 Stunden früher aufstehe, um das Tagespensum zu schaffen. Und dabei ist erst der vierte...
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I should be writing, not posting.
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Nov 4, 2009 - 05 46
In jedem Roman steckt ein bisschen vom Autor :D
----------Sagt der Autor zum Verleger: "In diese Zeilen habe ich mein ganzes Feuer gelegt!" Darauf der Verleger: "Umgekehrt wäre es wahrscheinlich besser gewesen..."
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Nov 4, 2009 - 07 00
@felitastic: Mein Gott, das will ich bei mir aber nicht hoffen, das wäre ja wirklich peinlich. Wäre das dann ein trans mit Bart der da schreibt? Ich muß gleich mal in den Spiegel schauen, ob ich schon entsprechende Veränderungen bemerke.
----------Die Realität eines Objekts ist die Subjektivität seines Da-Seins im SEIN .
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Nov 4, 2009 - 07 18
Na ja, ein guter Autor schreibt ja nicht sich selbst, aber natürlich wird alles von eigenen Erfahrungen geprägt - wär ja schlimm, wenn ich zu glühen anfinge und mir Flügelchen und Hörner wachsen. Obwohl... Flügel sind sicher praktisch... und nie wieder nachts Probleme mit Stromausfall...
----------Sagt der Autor zum Verleger: "In diese Zeilen habe ich mein ganzes Feuer gelegt!" Darauf der Verleger: "Umgekehrt wäre es wahrscheinlich besser gewesen..."
36,028 / 50,000
Nov 4, 2009 - 08 43
Ich meinte eigentlich mehr innerlich, aber eure Vorstellungen haben mich gerade ziemlich zum Kichern gebracht, danke dafür! :)
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Nov 4, 2009 - 08 52
Hatte ich gestern. Ich war müde, was zur Folge hatte, dass mein Charakter ständig am Gähnen war.
Oft kommen auch Ereignisse in Geschichten von mir vor, die ich selber so erlebt und empfunden habe, wie letztes Jahr, wo mein Prota einem anderem den liebsten den Radiergummi in die Nase gestopft hätte - die Situation kannte ich selber aus dem Unterricht, als ich arg genervt war.
Die Sachen schriebe ich dann, dann fällt mir auf: "Hupsa, kommt dir das nicht bekannt vor?" Und dann muss ich erst mal dämlich Grinsen.
Und ein Charakter grinst meist mit.
----------and he slowly saw - their nightmares were his dreams.
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Nov 4, 2009 - 13 52
Vorgestern bin ich von der Schule heimgekommen, hab erstmal meinen Mac angeworfen, meine Story geöffnet und mich im ICQ eingeloggt. Ich hab dann einer Freundin erklärt, dass ich noch was Essen sollte und dann schreiben würde. Allerdings war dann das Dokument offen vor mir und hat so erwartungsvoll darauf gewartet, dass ich endlich was schreibe und ich hab es irgendwie nicht geschafft von meinem Mac weg und in die Küche zu gehen. So dass ich dann mit knurrenden Magen, den ich einfach ignoriert habe, da saß und vor mich hingeschrieben habe. NaNo-Herz kennt kein Schmerz und auch keinen Hunger und Schlaf wird doch auch völlig überbewertet....
So wie ich es immer mache, hab ich dann der Freundin im ICQ jede neue Passage gepostet und sie meinte dann irgendwann nach zwei Stunden: "Du hast noch nichts gegessen, oder?" Hatte ich tatsächlich nicht, ich fragte sie dann, wie sie darauf käme und sie meinte dann nur: "Wenn du hungrig bist, werden deine Charaktere so unleidlich."
Und verdammt, sie hatte Recht. Ich hab mir daraufhin etwas zu Essen gemacht und plötzlich war auch der Charakter unvermittelt wieder um einiges besser drauf und hat auch nicht mehr ständig an Käse und Nudelsuppe gedacht. (Ratet mal, was ich für mein verschobenes Mittagessen geplant hatte...)
Ich muss sagen, unter normalen Umständen werden meine Charaktere von solchen äußerlichen Einflüssen nicht so stark geprägt. In der Regel sorge ich nämlich dafür, dass ich fit und satt beim Schreiben bin. Aber bei NaNo ist einfach Ausnahmezustand, das merk ich immer mehr.
----------"Alles klar für die Evakuierung der Seele…" - Fight Club