Kann das sein? So ziemlich jedes Genre ist mit einem eigenen Thread im Forum, nur keine historischen Romane?
Bin ich wirklich die einzige hier?
Hallo Historiküsse, hier ist eine neue Spielwiese!
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"Armer, geliebter, völlig verrückter Aimery." (Charlotte Lyne "Das Haus Gottes")




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Nov 1, 2009 - 06 29
Doch ich schreib auch an einem Historienschinken. Jetzt sind wir immerhin schon zu zweit.
Hab mir gerade Deine Zusammenfassung angeschaut. Das klingt interessant und Dein Textausschnitt auch.
LG
Klesst
61,347 / 50,000
Nov 1, 2009 - 06 31
Ich auch wieder historisch!
Bin dieses Mal in Frankreich - vier Jahre vor dem letzten Nano.
Annemarie
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Nov 1, 2009 - 07 03
Hallo Klesst,
na dann lass mal blicken, worüber DU so schreibst? Mich interessiert sowas brennend.
Hallo Annemarie,
wow, deins klingt aber auch ganz kräftig durchrecherchiert, oder? Zeitlich passen wir auch sehr gut zusammen - ich bewege mich zwischen den Jahren 1631 ("Magdeburger Hochzeit") und 1636 (Schlacht bei Wittstock). Allerdings geht es bei mir auf den Schlachtfeldern Deutschlands wahrscheinlich etwas "dreckiger" zu als bei "deinen" Franzosen *zwinker*. Und sehe ich das recht, du planst ein unhappy end? Echt?
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"Armer, geliebter, völlig verrückter Aimery." (Charlotte Lyne "Das Haus Gottes")
61,347 / 50,000
Nov 2, 2009 - 05 53
Tach,
Hallo Annemarie,
wow, deins klingt aber auch ganz kräftig durchrecherchiert, oder?
Ich hab mir Mühe gegeben - so weit die Zeit gereicht hat eben. ;-)
Ich liebe tragische Geschichten. :-)
Aber für dieses Mal soll sich das Ende nicht schlecht anfühlen, denn Alexandre wird endlich frei sein, sein eigenes Leben zu finden statt weiter im Schatten des Schwurs - und der Mutter - zu stehen.
In dem Nano, den ich letztes Jahr geschrieben habe (Neapel 1647) findet er seine wahre Liebe ;-).
Von damals kam ich auch auf die Idee für dieses Buch, als ich hinterher, beim Charas basteln, festgesteltl habe, dass es die Montmorency als uraltes Adelsgeschlecht tatsächlich gegeben hat.
Hochinteressant das alles.
Dieser Gouverneur des Languedoc, den ich zu Alexandres Vater gemacht habe, ist nach einem gescheiterten Aufstand hingerichtet worden. Eben 1632 in Toulouse, was mein Prolog ist.
Da du auch Schlachtfelder hast. Ich bin ganz fasziniert von den damaligen Organisationsstrukturen der Armeen, bzw. den damals noch bestehenden. Hat sich ja grad in der Zeit entscheidend gewandelt.
Übrigens gibt es einen etwas neueren spanischen Film - Alatriste -, der in der Zeit spielt und mit der Schlacht von Rocroy 1643 endet.
Annemarie
btw. Es scheint hier tatsächlich nicht viele deutschsprachige Historische zu geben ... Dabei ist Geschichte doch so spannend.
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4,115 / 50,000
Nov 2, 2009 - 06 01
Ist hochinteressant, was mich davon abhält, gerade bei NaNo, ist der Rechercheaufwand.
11,703 / 50,000
Nov 2, 2009 - 08 15
na dann lass mal blicken, worüber DU so schreibst? Mich interessiert sowas brennend.
Ja, klar. Ist kein Geheimnis.
Ich versuche die Geschichte von Finn und Hengest in einen Roman zu packen. Spielt um das Jahr 450, also mitten in der Völkerwanderungszeit. Quellen dazu sind die Finn-Episode (so eine Art "Geschichte in der Geschichte" im Beowulf) und das Finnsburg-Fragment, das als eigenständiger Text(-rest) existiert. Ich habe zum Glück schon alles recherchiert und muss die Wüteriche jetzt nur noch aufeinander loslassen.
Damit liege ich in der Epoche ja ganz erheblich vor Euren Themen. Ich kann allerdings gar nicht glauben, dass wir die einzigen "historischen" Schreiberlinge sind.
Liebe Grüße und gutes Gelingen
41,462 / 50,000
Nov 2, 2009 - 08 30
Hallo!
Ich schreibe zwar nichts Historisches, lese es aber umso lieber!
Toll, dass ihr das macht und alles recherchiert! Viel Spaß beim Schreiben!
Mögen eure Bücher bald auf meinem Nachttisch liegen! *g*
LG Zebra
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61,347 / 50,000
Nov 2, 2009 - 09 02
*lol*
Die Recherche mache ich weitestgehend vorher. Zwischendurch braucht es dann noch das eine oder andere Detail, ohne dass ich mich nicht wohl fühle. Alles andere ist Sache des Rewrite. Sosnt würde ich gar nimmer aufhören, in Geschichtsbüchern zu schmökern. *g*
Im FirstDraft konzentriere ich mich in erster Linie auf die dramatischen Bewegungen und die wichtigsten Konfliktlinien.
Annemarie
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60,794 / 50,000
Nov 2, 2009 - 09 27
Ja, Recherche ist bei mir auch schon laaaange fertig (bis auf einige Kleinigkeiten, die nach und nach noch auftauchen und eingearbeitet werden). Die ersten 50.000 Wörter waren auch vor NaNo schon fertig geschrieben. Aber NaNo kam mir recht, weil ich heute meinen neuen Job angefangen habe und nun etwas brauche, das mich dabei hält, trotz des Jobs jeden Tag zu schreiben. Damit ich trotzdem am Ende des Monats fertig bin.
----------Aber es geht schon los - also heute schreibe ich wahrscheinlich nicht mehr, bin ziemlich fertig. Hab in den letzten zweieinhalb Jahren nicht mehr mehr als 4 Stunden täglich gearbeitet und dabei einen sehr leichten Putzjob gehabt, und jetzt wieder fast Vollzeit - geht in die Knochen und an die Schädelsubstanz. Morgen wieder!
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Nov 3, 2009 - 05 46
Ich glaube ich werde mich dieser Truppe hier mal anschließen. Es scheint so, als ob sich meine Story zunehmend in historische Richtung entwickelt, genauer gesagt Western. Oder ist das ein separates Genre?
----------Da ich, das bis gestern auch nicht wusste, habe ich natürlich gar keine recherche getrieben. Bin noch nicht mal sicher in welchem Jahr der historische Teil genau spielen soll. Ist wohl auch für meine Story (ein wilder Genre-Mix aus Fantasy, Science-Fiction, Thriller und natürlich historischem Roman) nicht so wichtig, gerade wegen der ausgeprägten Fantasy-Elemente.
"If I lose the light of the sun, I will write by candlelight, moonlight, no light. If I lose paper and ink, I will write in blood on forgotten walls. I will write always. I will capture nights all over the world and bring them to you" - Henry Rollins
92,078 / 50,000
Nov 3, 2009 - 09 02
Western ist ein eigenes Genre, illman, aber das macht ja nichts. Es gibt auch Vampir-Western, Sozialkritik-Western - warum nicht solche mit historischem Schwerpunkt? Billie the Kid, Schlacht am Alamo - Hauptsache Gut gegen Böse.
Habe Eure Postings mit Interesse gelesen. Ich schreibe an einer Geschichte aus der Wikingerzeit, also knapp nach der Völkerwanderung ;-) Noch jemand?
Zum Thema Recherche ist zu sagen, dass man natürlich einen groben Überblick über die Zeit haben sollte, es aber problemlos möglich ist, Details hinterher zu recherchieren. Viele historische Romane kranken daran, dass die Autoren ihre Fakten unbedingt unterbringen wollen, um zu zeigen, was sie alles verarbeitet haben. Das liest sich dann so: "Und er ging in den Wald. Er nahm sein Lederwams, seinen Lodenhut, den Schnuppeldiwutzbeutel, das Filletiermesser und alle seine siebzehn Hosenbandorden mit." - grauenhaft. Man sollte glaubhafte Figuren mit echten Problemen konstruieren, und dann tunlichst den Rest beim Editieren glatt ziehen.
Sehr gut fand ich einen Vortrag der Schriftstellerin Roberta Gellis, ist zusammen mit dem von James Magnuson als Hörbuch mit dem Titel "On Writing" erschienen. Gellis hat diesen leicht quietschigen Tonfall älterer Amerikanerinnen, aber ihre Botschaft ist klar und gut. Wer gut Englisch versteht, dem kann ich den Vortrag nur empfehlen.
Ich suche noch nach einem Historiker, Skandinavist oder Mittelalter-Spezialist für das kommende Jahr. Kennt Ihr jemand?
Viele Grüße,
----------Barbara
The first draft of anything is shit. - Hemingway
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Nov 3, 2009 - 09 49
Hallo Barbara,
"Spezialist" bin ich zwar nicht, aber falls du mal irgendwas nachgelesen haben willst , ich wohne in Odense und habe sowieso vor, demnächst mal die Bibliothek zu stürmen (geschehen ist das nur deswegen noch nicht, weil wir erst hergezogen sind und meine CPR-Karte - als Schweswig-Holsteiner kennst du das System vielleicht wenigstens vom Hörensagen - noch nicht umgemeldet ist).
Wikinger finde ich übrigens total spannend. Irgendwann werde ich die sicher auch mal in Angriff nehmen! (Bin ja mit einem verheiratet, da liegt das nahe *zwinker*)
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"Armer, geliebter, völlig verrückter Aimery." (Charlotte Lyne "Das Haus Gottes")
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Nov 4, 2009 - 05 54
Hallo Barbara,
Ich suche noch nach einem Historiker, Skandinavist oder Mittelalter-Spezialist für das kommende Jahr. Kennt Ihr jemand?
Viele Grüße,
Barbara
Was genau brauchst du/suchst du?
ich bin "auch" Historikerin - soll heißen, das hab ich nach und neben anderem auch studiert.
Annemarie
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Nov 4, 2009 - 20 19
Es ist natürlich ein Historischer, streng genommen.
Aber für "Western" gelten halt ein paar "Genre"-Regeln. Klischées sozusagen.
Aber ist nur wichtig, wenn du die Absicht hast, echt einen Western zu schreiben.
... Klingt mir nicht danach ... wäre also egal.
Alternativwelt-Geschichte?
btw: Für Fantasy braucht man auch historische Kenntnisse. Wie will man sonst Schwerter schmieden und Getreidebrei kochen?
Annemarie
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Nov 4, 2009 - 23 48
Hi schriftlich,
ich bin ja von den Socken, dass ich hier Replies bekommen habe. Irgendwie hat mir das System das gar nicht gemeldet!
Dein Angebot, mein Manuskript zu lesen, wenn es denn halbwegs lesbar ist, finde ich absolut klasse! Nehme ich sofort an! Vielen, vielen Dank. Ich habe bisher etwa 50 Seiten, die will ich auch als erstes glatt ziehen. Das braucht aber doch noch mindestens zwei Monate, denke ich, bevor ich die aus der Hand geben mag. Die will ich einreichen bei Random House, die müssen richtig gut sein.
Wenn Du Dich dieser 50 Seiten annähmest und einfach mal drüberlesen würdest, ob die Anmutung stimmt und ich nicht ganz grob daneben liege - ich wäre Dir ewig dankbar. Was hast Du Dir als Honorar vorgestellt? Mir kommt gerade die Idee, dass ich Dich zum Wikingermahl in Busdorf einladen könnte. Bei Schleswig ist das. Das macht richtig Spaß, und Deine Anmerkungen könnten wir nebenbei durchsprechen? Allerdings wären das für Dich etwa zwei Stunden Fahrt...
Mein Mann ist auch Däne, allerdings kommt die Familie von Föhr, dem dänischen Teil. So ein zwei Meter-Mann, dessen Bart rot würde, wenn er nicht täglich dagegen ankratzte ;-)
CPR kenne ich nicht. Ist das eine Bibliothekskarte der Uni oder so?
Einen schönen Tag,
----------Barbara
The first draft of anything is shit. - Hemingway
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Nov 4, 2009 - 23 59
Hallo Annemarie,
ich bräuchte jemand, den man bei Zeitschriften wie GEO einen "Dokker" nennt. Das sind Leute, die die Fakten checken. Mir wäre es lieb, wenn jemand drüber läse, dem sofort ins Auge springt, dass es 965 noch keine Mobiltelefone gab. Oder dass Damaszener Klingen in den 70ern gerade knapp waren aufgrund irgend eines Krieges oder so.
Roberta Gellis sagt in ihrem Vortrag, dass sie mal den Granit einer englischen Kirche beschrieben habe. Sie hatte Fotos, den Grundriss, Kunstführer - alles da. Als Anglistin hätte ich ihr sofort sagen können, dass es in England keine Granitbauwerke gibt, und dass es Sandstein sein muss oder Ziegelwerk. Sowas meine ich, das sieht jemand, der sich in der Zeit gut auskennt, sofort. Ich habe nur im Nebenfach Geschichte gemacht, ich bin da nicht wirklich firm. Ich weiß, was ich nicht weiß, mehr nicht.
Viele Grüße
----------Barbara
The first draft of anything is shit. - Hemingway
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Nov 5, 2009 - 01 05
Hallo Barbara,
hast du denn schon mal was veröffentlicht? Denn ich glaube, als Neuautor "einfach so" mal bei Random House anklopfen ist ziemlich zwecklos. So schön das wäre.
Mit "nachgelesen haben" meinte ich eigentlich, wenn du was recherchiert haben willst in ner dänischen Bibliothek *zwinker*. Aber wenn du mir ein paar Seiten zum mal Drüberlesen schicken magst, werde ich sehen, ob ich die Zeit finde (denn dafür nehme ich mir gerne etwas länger, um es dann auch ausführlich zu machen).
Bei mir geht es im Grunde ja um die Nachfahren der Wikinger. Meine Hauptfiguren sind zwar Deutsche (ein Sachse und eine Hessin), aber die meisten Nebenfiguren sind Schweden. Einen Auszug findest du in der Novel Info in meinem Profil.
Hab heute früh schon wieder meine 2000 Pflichtwörter für heute "runtergeschrieben" (und trotz des Wortes "Pflicht" ist eine sehr schöne Szene dabei herausgekommen ...), weil ich heute nachmittag arbeiten muss und erst gegen 8 Uhr abends nach Hause komme, da ist dann nicht mehr viel mit schreiben.
Also NaNo lohnt sich für mich wirklich. Es geht bei mir ja um die zweite Hälfte, und ohne NaNo hätte ich an den vergangenen vier Tagen gar nichts geschrieben, weil ich immer eine Ausrede gesucht und gefunden hätte (neuen Job am Montag angefangen und noch ziemlich fix und foxi jeden Feierabend), aber diese "Novel Stats" im Profil sind ein echtes "In-den-Hintern-Treten" für mich, Ausrede gilt nicht! Wenn es so weitergeht, schaffe ich das wirklich bis Ende November!
Off topic: CPR ist eine dänische Personennummer, mit der man quasi alles macht. Bibliothek, Arzt, Krankenversicherung - neue Arbeitgeber suchen sich anhand dieser Nummer alles an Infos zusammen, die sie zum neuen Mitarbeiter brauchen usw. ... für Paranoia-Kranke, die an jeder Ecke eine Verschwörung vermuten, sicherlich ein Albtraum. Aber es verkürzt so manchen Behördengang ganz erheblich!
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Nov 5, 2009 - 02 05
PS an Barbara, "mein" Wikinger schrammt ganz knapp unter den zwei Metern durch, aber er ist zu spindelig, um als "Gehörnter" durchzugehen *grins*. Der könnte eine Streitaxt kaum halten, geschweige denn schwingen. Aber als wir letzten Mai auf einem Mittelaltermarkt im Harz waren und er ein paar sehr interessante Bartkonstruktionen sah, da ließ er sich gleich den seinen wachsen, um ihn irgendwann zu zwei Zöpfchen zu flechten. Leider kam dann ein neuer Job und der damit verbundene gute Eindruck dazwischen, so dass der Bart wieder fiel ... *lach*
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Nov 5, 2009 - 04 06
Hallo,
ich schaffe dieses Jahr Nano wieder nicht, interessiere mich aber sehr für historische Romane und wollte hier einfach auf dem laufenden bleiben.
Grüße
jester
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Nov 5, 2009 - 04 33
Noch keinen Roman, aber Kurzgeschichten, Hörspiele, so einen Kram. Ich bin u.a. als Journalistin ausgebildet, eigentlich Managerin im Medienbereich. Ich hatte vor, den BRIGITTE-Wettbewerb zu gewinnen ;-) Leider teilte mir meine Kollegin in der CR mit, dass sie ihn zu diesem Jahr eingestellt haben. Ich würde trotzdem ganz gern zu den Bertelsmännern gehen, oder vielleicht zu Holtzbrinck, sind eh die größten Verlage in dem Bereich. Klingt das tatsächlich zu selbstbewusst? Ich schreibe beruflich, seit ich ein Teenie bin - warum sollte das nicht klappen? Über gute Texte freuen sich die Verlage immer. Aber im Moment ist mein Text noch ganz schrecklich, da muss noch richtig viel Arbeit rein.
Ich habe mir jedenfalls ein hübsches Logo machen lassen, und wenn ich mal schwächel, schaue ich das an und reiße mich am Riemen. Ich nehme das sportlich, gehe einigermaßen professionell ran, meine Selbstzerfleischungsphase, in der ich dachte, ich kann das gar nicht, ist vorbei. Deshalb der Hemingway. Habe ein Jahr gebraucht, um das Zitat zu verstehen. Und nun hilft mir NaNoWriMo, jeden Tag neuen Mist zu produzieren - ist doch herrlich. Und nette Leute lernt man kennen.
Mein Mann könnte in einem Wikingerfilm auftreten, der ist ein richtiger Bär. Er ist ganz lieb und alles, aber wenn er seinen Helm aufsetzt und das Schwert in die Hand nimmt, dann gruseln sich die Kinder hier...
Entschuldige, dass ich Dich missverstanden habe. Klar, genau so hast Du's auch geschrieben. Sorry. Deinen Text schaue ich nachher an, ich sitze nämlich gerade in der Sauna LOL
----------The first draft of anything is shit. - Hemingway
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Nov 5, 2009 - 04 38
Meinen Piratenroman hatte ich zwar als Abenteuerroman geplant und angemeldet, aber nun, nach 14118 Wörtern, entwickelt er sich immer weiter in Richting "historischer Roman" - festzumachen an zahlreichen (recherchierten!) historischen Detail, aber (bisher) relativ wenig "Action". ;-)
----------"Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist"
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Nov 6, 2009 - 07 55
ich bräuchte jemand, den man bei Zeitschriften wie GEO einen "Dokker" nennt. Das sind Leute, die die Fakten checken. Mir wäre es lieb, wenn jemand drüber läse, dem sofort ins Auge springt, dass es 965 noch keine Mobiltelefone gab. Oder dass Damaszener Klingen in den 70ern gerade knapp waren aufgrund irgend eines Krieges oder so.
Dann brauchst du jemandem, der sich speziell in "deienr" Zeit auskennt.
Ich hab eine dunkle erinnerung, dass es an irgendeiner Uni mal eine zentrale Vermittlugnsstelel gab - oder gibt es sie immer noch? -, an die man sich wegen sowas wenden konnte. *grübel*
Ansonsten schau doch mal in Wissenschaftsportalen nach jemandem, der über diese Zeit arbeitet. Solche Dinger wie das historicum.net (das ist allerdings Frühe Neuzeit)
Annemarie
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Nov 6, 2009 - 13 46
Das ist eine super Idee, frage nächste Woche mal bei den Hamburgern an. Hatte Kiel schon versucht, da meldete sich aber nie jemand... Danke, und gute Nacht, Barbara
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