Jaaa ... wir hören ja immer nur, wie sehr der geistige Zustand im Monat November leidet ... aber jetzt wüsste ich doch gerne mal, was dass NaNo denn für Vorteile mit sich bringt. ^^ Mir fallen da schon mal ein paar ein;
1. Man muss sich nicht dämliche Ausreden ausdenken, um dem nervigem Nachbarn eine Abfuhr zu erteilen
2. Man ist zwar schon das ganze Jahr über verwirrt, aber jetzt hat man einen Grund dafür!
3. Nach dem NaNo fühlt man sich irgendwie befreit und kann erst einmal Urlaub einreichen.
uuuuuuund ... das allerbeste:
4. Durch das daheim sitzen und schreiben ersparen wir uns alle einen Weg zum Art und die SG-Impfung ;D
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83,211 / 50,000
Nov 6, 2009 - 16 22
Gute Idee, dann mache ich mal weiter:
1. Ich habe im November einen sehr guten Grund für meine Kreuzschmerzen
2. Ich kann sehr viel mit den Katzen zusammen sein, da beide immer um mich herum schlafen.
3. Ich spare viel Geld, weil wir nix ausgefallenes kochen, außer am Wochenende vielleicht.
4. Mein eingestaubter Anrufbeantworter bekommt 4 Wochen lang Arbeit
5. Schokoladeessen erzeugt kein schlechtes Gewissen, denn wenn das im November keine Belohnung ist, weiß ich auch nicht.
6. Einfache Dinge freuen mich total. Zum Beispiel ein heißes Bad.
7. Die Nächte haben im November einen Sinn. Schlaf? Wer braucht denn sowas? ^^
----------"Phantasie ist die einzige Waffe im Krieg gegen die Wirklichkeit."
-Denis Gaultier-
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Nov 6, 2009 - 16 45
*hust* Nach NaNo folgt das Weihnachtsgeschäft - Urlaub wird für mich bis Ende Januar ein Fremdwort bleiben.
Der größte Vorteil für mich ist, dass ich einfach alle Schreib-Prinzipien über Bord werfen kann (im wahrsten Sinne des Wortes :P), die ich sonst habe. Es ist ja schließlich keine Zeit, mich damit aufzuhalten.
Und: Ich muss keine Gewissensbisse haben, weil ich es dieses Jahr wieder nicht schaffen werde, die Weihnachtsgeschenke für meine Lieben mal nicht auf den letzten Drücker zu besorgen. *g
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Nov 6, 2009 - 18 02
Ich habe auch schon durchaus Vorteile gefunden: :-)
1. Ich schaue mir nicht jeden Abend dämliche Sachen im TV an
2. Ich habe eine Ausrede für meinen steigenden Tabakkonsum
3. Und natürlich auch für meinen steigenden Pizzakonsum, nein Spaß beiseite, ich muss mal nicht alleine kochen, das tut mein Mann für mich.
4. Ich kann Rechtschreibfehler machen, ohne jedes Mal wieder zu der besagten Stelle zurück zu springen und sie zu korrigieren. Ich komme viel schneller vorran.
5. Der wichtigste Punkt: Ich habe wirklich nette Leute kennen gelernt bei unserem Schreibtreffen am 6. November.
103,891 / 50,000
Nov 6, 2009 - 19 03
Also gerade im Moment fallen mir nur folgende Vorteile des Novembers ein:
1.) Ich komme mal unter Leute (wenn auch virtuell). Bin ansonsten ein Einsiedler in der großen Stadt.
2.) Ich schreibe auch mal auf, was ich mir so mit meinem Kumpel, dem Kobold (also der inneren Stimme) ausdenke.
3.) Habe beim Kochen den Vorteil, daß von meiner Frau nur angeblich einfache Gerichte ausgesucht werden, die dann meist nur eine Stunde Vorbereitung kosten, da Gemüse geschnitten werden muß und teilweise einzeln vorgegart sein wollen.
4.) Werde noch weniger ernst von der Frau und den Kindern genommen als üblich, da die solch einen Unsinn nie machten.
5.) Habe viel bessere Entschuldigungen mich am Tag mit der Katze auf die Couch zu verziehen als sonst, da NaNo ja soooo ein Stress ist, von dem man sich immer mal wieder erholen muß.
----------Die Realität eines Objekts ist die Subjektivität seines Da-Seins im SEIN .
30,619 / 50,000
Nov 6, 2009 - 23 33
Also für mich gibt es auch ein paar Vorteile.
1. Ich krieg endlich mal diese Gedanken um meine Geschichten aus dem Kopf, die mich sonst das ganze Jahr über quälen!
2. Ich hab endlich mal einen Grund mir Zeit zum schreiben zu nehmen, anstatt fürs Studium etwas zu tun.
3. Ich kann am PC sitzen ohne das meine Mitbewohnerin motzt, ich wäre dauernd am PC, denn schließlich muss ich ja hier sitzen! :D
4. Endlich werde ich mal bekocht! :D
----------Titel: Masaker
Genre: Jugenddrama
Follow me: http://www.twitter.com/mirasun
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29,074 / 50,000
Nov 6, 2009 - 23 34
1. Man muss sich nicht dämliche Ausreden ausdenken, um dem nervigem Nachbarn eine Abfuhr zu erteilen
Also das finde ich auch einen sehr wichtigen Vorteil! Wir haben uns erst gestern beim Treffen in Bochum darüber unterhalten, dass "Ich kann (hier Wochentag einfügen) nicht mit dir telefonieren, da muss ich (hier TV-Serie einfügen) gucken." erstaunlich hilfreich sein kann ungeliebte Verehrer loszuwerden, weil sie beleidigt sind, dass einem die Serie wichtiger ist, als das Telefonat.
Wie gut muss da erst wirken: "Ich kann im November nicht mit dir telefonieren, da muss ich schreiben."? Ich werde das übrigens ausprobieren und berichten wie meine Erfolge waren!
Ansonsten:
2. Ich komme überhaupt endlich mal wieder dazu mich intensiver mit dem Schreiben zu beschäftigen.
3. Ich muss mich nicht mehr langweilen, wenn mein Freund am PC sitzt und mich nicht unterhalten will.
4. Überhaupt und allgemein ist "Ich kann nicht, ich muss schreiben.", eine so viel tollere Ausrede, als jede andere, besonders da es keine Ausrede ist und alle viel zu wirr gucken um zu widersprechen.
----------Besucht mich, solang ihr noch könnt!
Und ihr dürft mir auch bei Twitter folgen: http://twitter.com/conja_nrw
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Nov 8, 2009 - 10 41
Hm, der Vorteil, den ich im Nanowrimo sehe, ist, das ich einen Roman, für den ich eigentlich ein halbes Jahr brauchen würde, jetzt in einem Monat mit zwei Wochen Verbesserungszeit schreiben werde und ich danach "frei" von dieser Story bin und zu neuen Ufern aufbrechen kann. Es gibt noch soviele Geschichten, die ich erzählen möchte und nur so wenig Zeit.
Was ich noch ganz gerne mag, sind die Schreibertreffen und die Möglichkeit auch mal andere Autoren so live und in Natura zu erleben. Das ist echt cool.
Und naja, ich würde hier nicht dran teilnehmen, wenn ich irgendwelche Nachteile drin sehen würde. Für mich ist gerade eher mein Alltag von Nachteil, weil er mich vom Schreiben abhält.
----------"Alles klar für die Evakuierung der Seele…" - Fight Club
42,384 / 50,000
Nov 8, 2009 - 11 07
Hab auch schon ein paar Vorteile entdeckt, die sich teilweise bestimmt mit den bisherigen Kommentaren decken. Da hätten wir gleich:
- Man macht etwas, das viele Leute zusammen und zur gleichen Zeit machen. Fühlt sich gut an.
- Man lernt auch mal neue Leute kennen, findet dadurch vielleicht auch neue Inspiration oder Motivation.
- Man kriegt es endlich hin, regelmäßig zu schreiben.
- Man schreibt viel mehr als sonst. (Ich zumindest - die NaNovel wird mein längstes Projekt bisher, wenn alles gut geht!)
- Man hat eine Entschuldigung, um weniger für die Schule zu lernen und sich auch mal einen Tag frei zu nehmen (hab ich schon hinter mir *g*).
- Man ist kreativer als sonst.
- Man kann gemütlich zuschauen, wie die eigenen Charaktere zum Leben erwachen.
etc.
Wahrscheinlich würden mir noch ein Haufen mehr einfallen, aber ich denke, alle wissen, dass NaNo einfach toll ist (wenn man nicht gerade in einer depressiven Phase steckt). :)
----------"Das Wild in Fluren und Triften,
Der Aar in Wolken und Lüften
Ist unser, und unser der Sieg!
Und unser der Sieg! Und unser der Sieg!"
~Rip van Winkle, Hellsing OAV
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Nov 8, 2009 - 12 14
- die Tiefkühltruhe kann endlich mal wieder abgetaut werden, weil bis Ende November echt auch die eklige Salami-Tiefkühlpizza, die da schon seit Jahren drinliegt, endlich vertilgt ist
----------- die Fenster sind geputzt, die Pflanzen umgetopft und viele weitere Dinge mehr, weil man dringend etwas braucht, was einen vom Schreiben abhält, wenn man ganz dringend den Wochenwordcount aufholen müsste
- lästige Freunde und Bekannte kann man mit dem Satz "Nee, tut mir Leid, ich kann nicht, ich muss meinen Roman schreiben" prima vor den Kopf stoßen
- man hat eine tolle Ausrede, warum man schon wieder Mutters Geburtstag vergessen hat
- man hat ein Manuskript mehr in der Schublade, dass man sich nicht traut, an einen Verlag zu schicken
50,028 / 50,000
Nov 14, 2009 - 12 37
Ich dachte ja ursprünglich eigentlich, dass ich wahnsinnig wäre, NaNo zu machen. Aber wie könnte ich, wenn
1. NaNo mich aus meinem monatelangen Kreatief holt. Plötzlich habe ich wieder Ideen! Und zwar nicht nur für das NaNo-Projekt, sondern endlich auch mal wieder für andere Sachen. Das hatte ich bitter nötig.
2. Plötzlich bin ich gezwungen, wirklich mal Handlung zu schreiben; so, wie ich sonst rumklamüster, würde ich niemals 50 000 Worte zusammen kriegen.
3. Endlich gibt es mal einen anderen Grund für "ich hab die Hausaufgaben nicht richtig gemacht" als "akkute Unlust".
4. Man kann sich selbst wichtig nehmen; schließlich macht man was Wichtiges!
5. Man hat dauernd Grund, sich zu freuen - wieder ein 1000er mehr!
6. Man hört nicht einfach so mittendrin mal auf, weil grade keine Lust oder so, und sieht ein, dass Schreiben Arbeit ist und jetzt verdammt noch mal gemacht werden muss, egal wie scheiße unmotiviert man grade ist.
103,891 / 50,000
Nov 15, 2009 - 18 41
Bis auf Punkt 3 Branquignole gilt für 64, was für 17 gilt. NaNo ist eben altersdemokratisch. Und in gewisser Weise gilt sogar der Punkt drei, wenn es um Abwasch oder Kochen geht.
----------Die Realität eines Objekts ist die Subjektivität seines Da-Seins im SEIN .
45,287 / 50,000
Nov 16, 2009 - 05 08
Einen Vorteil habe ich definitiv entdeckt, ich weiss nur nicht, ob mir die Erkenntnis auf Dauer schmeckt:
Die Begründung "Ich habe keine Zeit dafür" ist absolut unbrauchbar, weil in 99% der Situationen falsch.
Bisher habe ich im November irgendwie alles unter einen Hut bekommen, Arbeit, Katzen, Arzttermine, Sport (fünf mal die Woche), kochen, shoppen, sogar den Fernseher habe ich irgendwann mal angeschaltet. Für 2000 Worte war bisher immer Platz, auch wenn man sich den erst mal schaffen muss (früher aufstehen, sich in der Mittagspause im Büro einsperren...)
Es wäre vielleicht anders, wenn ich Freiberufler wäre, oder Kinder hätte, die ihre Bedürfnisse nunmal nicht nach einem festen Tagesablauf richten.
Aber bei mir, die fast alle ihre Aktivitäten im voraus planen kann, geht es irgendwie.
Das ist eine ganz neue Erkenntnis für mich, ich war überzeugt davon, dass ich irgendwelche Aktivitäten diesen Monat einfach streichen muss.
103,891 / 50,000
Nov 16, 2009 - 05 40
@ JuliBN
----------Danke: endlich mal jemand, der sagt wie es ist. Wer die Zeit nicht hat, sucht darin meist nur einen Grund als Entschuldigung weil er nicht genug Ideen hat. 1700 Worte kosten auch Langsamschreiber maximal 2 Stunden am Tag und die sollten drin sein, wenn man weiß was man schreiben will und ... wenn man schreiben kann.
Die Realität eines Objekts ist die Subjektivität seines Da-Seins im SEIN .
40,105 / 50,000
Nov 16, 2009 - 07 50
@Rainer:
Da hast du Recht. Und wenn ich mal kurz eine Empfehlung aussprechen darf: mit Write or Die von Dr. Wicket (einfach mal googlen) kriegt man sogar in einer Stunde 1500 Wörter zusammen. Ich jedenfalls. Aber das hängt wohl auch etwas von der Tippgeschwindigkeit ab...
Was meine Vorteile sind:
- Ich hab seit über zwei Jahren nicht mehr so viel geschrieben und bin unglaublich stolz, wenn ich meinen Zählstand angucke.
- Ich habe einen weiteren Grund, meinen Eltern auf die Nerven zu gehen, indem ich ständig aufzähle, wie viele Wörter ich habe und wie viele noch fehlen.
- Ich habe einen perfekten Grund, warum ich die Hausaufgabe leider leider nicht machen konnte..."Tut mir Leid, da hab ich gerade mein Buch geschrieben."
- Ich kann abends länger wach bleiben, weil sogar meine Eltern kapieren, dass ich diese Zeit einfach brauche, um zu schreiben.
- Ich schreibe zum ersten mal eine eigene Geschichte, die KEINE Fanfiction oder Übersetzung ist - und damit ist sie auch noch die längste, bisher.
- Ich bin unglaublich motiviert, auch bei meinen anderen Geschichten weiter zu schreiben, wenn der NaNo zu Ende ist.
- Ich hab das perfekte Weihnachtsgeschenkt für meine beiden besten Freundinnen, die mich seit drei Jahren unterstützen und immer für mich da sind.
Was kann man mehr wollen???
lg, AIN
----------Only two things are infinite: the universe and human stupidity, but I am not sure about the former one yet. - Albert Einstein.
When you talk to god, you are religious. When god talks to you, you are psychotic! - House MD.
37,967 / 50,000
Nov 16, 2009 - 08 46
1. Es macht wesentlich mehr Spaß, seine Helden auf unglaubliche Abenteuer zu schicken als dämliche Schüleraufsätze zu korrigieren.
2. Die CDs sind wirklich einmal alle gespielt.
3. Mit einem Hund zwischen Lehne und Rücken sind die Nieren richtig warm.
4. Schreiben ist spannender als die "Ludolfs".
5. Sobald sich auch beim Kochen alles nur um den Roman dreht, heißt es "Geh schreiben, du nervst." Ist das nicht toll?
Noch ein paar Minuten, dann habe ich mein Pensum für heute.
80,215 / 50,000
Nov 16, 2009 - 09 28
1. ich schreibe täglich
----------2. ich mache damit genau das, was ich immer wollte
3. der erste Urlaub ohne Selbstvorwürfe liegt hinter mir, kein Du hast Zeit, warum schreibst Du nicht?
4. ich kenne nun eine Menge Leute, die genauso einen an der Waffel haben wie ich, und schreiben
It is not out of bad mice or bad fleas you make demons,
but out of bad archangels.
C.S. Lewis, The Great Divorce
36,152 / 50,000
Nov 17, 2009 - 07 29
- ich bekomm endlich mal alles gemacht, was gemacht werden muss, ohne dass ich es will, weil ich mir immer vornehme: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!
-----------ich habe endlich wieder die Möglichkeit, meine ganzen Gedanken abzuarbeiten und aufzuarbeiten, indem ich sie einfach niederschreibe
-ich bin bei allem viel motivierter, weil dahinter immer kommt: Und dann NaNo!
-ich merke, wie viel ich eigentlich schaffen kann, wenn ich mich mal zusammenreiße
-ich mach mir nicht so lästige GEdanken, ob das was ich mache eigentlich gut genug ist, sondern ich machs einfach so gut es geht
-Schooookooooolade!!!!
-Teeeee!
-man denkt nicht viel zu früh über Weihnachtsgeschenke nach, die man ja doch noch im Dezember besorgen kann
-ich beweg mich morgens willentlich aus dem Bett mit dem Gedanken: Schreib, du faule Sau!
"Ich habe die Worte gehasst, und ich habe sie geliebt, und ich hoffe, ich habe sie richtig gemacht." - Die Bücherdiebin
50,094 / 50,000
Nov 17, 2009 - 08 26
Man weiß endlich, wieso das linke Handgelenk/die linke Hand Probleme macht - was einem vor NaNo völlig schleierhaft war.
----------103,891 / 50,000
Nov 17, 2009 - 08 29
Was, kommen die auch noch dran. Aber bitte erst nach 100k, sonst muß ich den Rest mit der Nase tippen, und das geht nicht so schnell. ----------
Die Realität eines Objekts ist die Subjektivität seines Da-Seins im SEIN .